Der Zahnhalteapparat ist das sogenannte Parodontium. Der Zahn wird im Kiefer durch eine Vielzahl von Dingen gehalten und fixiert: Zahnfleisch, Fasern, Knochen, Muskeln und Zemente.

Zwei mögliche Probleme können im Laufe eines Lebens entstehen:

  1. Parodontitis: entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates
  2. Parodontose: nicht entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates (kommt eher selten vor)

Parodontitis

Parodontitis tut so gut wie nie weh. Die wenigsten bekommen sie im Anfangsstadium mit. Unser Team ist extra geschult und achtet besonders auf diese Erkrankung.

Parodontitis ist die entzündliche Erkrankung des Zahnfleischs und dessen Zahnhalteapparates. Bei mangelnder Mundhygiene können Bakterien äußerst aggressiv werden. Sie bilden auf der Zahnoberfläche und am Zahnfleischrand einen klebrigen Belag: die Plaque. Im Anfangsstadium entsteht eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Das Zahnfleisch beginnt zu bluten und schwillt an.

Zusammenhang mit Allgemeinerkrankungen

Universitäten haben bestätigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Parodontitis und Allgemeinerkrankungen gibt:

  1. Diabetes: Die Bakterien beeinflussen die Bauchspeicheldrüsenfunktion.
  2. Lungenerkrankungen: Parodontitis-Bakterien wurden auch in den Lungen gefunden.
  3. Schwangerschaft: Die Giftstoffe durch die Bakterien können zu einer Frühgeburt führen.
  4. Herzinfarkt und Schlaganfall: Das Risiko ist durch eine Parodontitis erhöht.

Was kann man dagegen tun?

Eine regelmäßige gute Mundhygiene ist die Lösung. Zahnseide, Zahnbürste, Zahnzwischenraum-Bürstchen und Mundspüllösung helfen dabei. Unser Team berät Sie gerne. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit kleinen Dingen große Wirkung gegen Bakterien erreichen können.

Unsere Praxis unterstützt Sie durch unser ausgebildetes Prophylaxe-Team. Die Professionelle Zahnreinigung ist eine perfekte Unterstützung zu Ihrer häuslichen Mundhygiene.

Sollten Sie bereits an einer Parodontitis erkrankt sein, stehen weitere Maßnahmen zur Verfügung:

  1. Gelockerte Zähne: Können mittels Teflonband geschient werden.
  2. Zahntaschen: Werden mittels Ultraschall gespült und von Auflagerungen befreit.
  3. Antibiotika: Kommen nur bei extrem schwierigen Fällen zum Einsatz.

Nur Sie und wir können diese Erkrankung stoppen. Wir werden dies gemeinsam schaffen!

Lassen Sie Ihr Zahnfleisch untersuchen

Früherkennung ist der beste Schutz vor Parodontitis.

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